Eleonora Sattelmaier

Listenplatz 2 in Wahlbereich 7 (Atter, Eversburg, Hafen)

Kontakt: sattelmaier@remove-this.gruene-os.de

Beruf: Oberstudienrätin, Koordinatorin des Sprachbildungszentrums Osnabrück am Regionalen Landesamt für Schule und Bildung

Meine Motivation für die Kandidatur:
Die Stadt Osnabrück klimaneutral zu gestalten, ist ein wichtiges Ziel, das nur mit allen Osnabrücker:innen erreicht werden kann. Eine hohe Priorität kommt daher sozialen Fragen zu: bezahlbarer Wohnraum, eine Unterstützung von Familien durch gut ausgestattete Krippen, Kitas und Schulen oder eine ebenso attraktive wie nachhaltige Verkehrsinfrastruktur, um nur einige Punkte zu nennen. Um diesen Prozess politisch begleiten zu können, kandidiere ich für Bündnis 90/Die Grünen.

Inhalte, die mir wichtig sind:
Durch meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen habe ich einen besonderen Blick auf Menschen, die aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer kulturellen Identität oder des Geschlechts Diskriminierungen erleben und viel zu oft nicht die gleichen Chancen haben. Gerade während der Pandemie wird diese Ungleichheit sichtbar. Deswegen liegen mir besonders soziale Themen wie Integration und Inklusion, Kinder-, Jugend- und Familienpolitik sowie der Bereich „Bildung“ am Herzen.
Als begeisterte Radfahrerin interessiere ich mich für die Verkehrssituation in Osnabrück. Der Ausbau einer sicheren und attraktiven Fahrradinfrastruktur ist ein Thema, das im Sinne einer nachhaltigen und lebenswerten Umgestaltung der Stadt dringend angegangen werden muss.

Mein Lieblingsort in Osnabrück ist der Adolf-Reichwein-Platz. Den Piratenspielplatz „Thor und Häger“ finden meine Kinder klasse. Der Sand und die Cafés  geben mir das Gefühl, im Urlaub zu sein.

Fragen an Eleonora:

Wie werden wir in Osnabrück 2030 mobil unterwegs sein? Welche konkreten 3 Projekte willst Du umgesetzt sehen bis 2025?

Meine Familie und ich sind begeisterte Radfahrer. Wir erleben leider in der Stadt Osnabrück eine desolate Rad-Verkehrsführung: einseitig KfZ-freundliche Ampelschaltungen, zu schmale oder fehlende Radwege, Mangel an Abstellplätzen und immer fährt die Sorge um die Sicherheit mit. In den nächsten Jahren möchte ich diese Veränderungen umgesetzt sehen:

  • Breite und vom übrigen Verkehr abgetrennte Fuß- und Radwege an den Hauptverkehrsstraßen, eine gerechte Aufteilung der vorhandenen Verkehrsflächen mit einer fahrradfreundlichen Verkehrsführung für zügiges und sicheres Fahren mit dem Rad oder dem E-Bike,
  • zahlreiche Abstell- und Ausleihmöglichkeiten für Fahrräder an öffentlichen Plätzen,
  • unkomplizierte und abgestimmte Kombinationsmöglichkeiten im öffentlichen Nahverkehr beispielsweise zwischen Bus und Bahn, sodass auf tägliche Autofahrten gut verzichtet werden kann: Mit den öffentlichen Verkehrsmittel ist man schnell und zuverlässig und deutlich günstiger an den Zielorten. Eine Handy-App unterstützt bedienerfreundlich beim Heraussuchen der schnellsten Route.

Welches Projekt und welche Vision in der Stadtentwicklung faszinieren dich am meisten?

„Jedes Dach zählt“ ist hinsichtlich der Stadtentwicklung ein wirksames Mittel, um dem Klimawandel zu begegnen. Mit der Förderung der Fassaden- und Dachbegrünung sieht die Stadt nicht nur besser und freundlicher aus, sondern dies erfüllt auch vielfältige Funktionen: Das Mikroklima wird durch das Abmildern der Sommerhitze begünstigt, Starkregenfälle werden dadurch besser abgefangen und die Vielfalt der Pflanzen und Insekten gefördert.  Dazu gehört auch der Erhalt und weitere Ausbau der „Grünen Finger“ sowie vielfältige Urban-Gardening-Projekte.

Welchen Weg sollen wir gehen, um Chancengleichheit, Beteiligung und Bildung von Kindern in unserer Stadt zu verbessern?

Die Kinder und Jugendlichen brauchen gute Entwicklungsmöglichkeiten. Notwendig sind eine stabile und sozial abgesicherte Lebenssituation der Heranwachsenden sowie der ungehinderte Zugang zu Bildung, Kultur und Sport. Dies darf weder an den finanziellen Möglichkeiten der Eltern noch an der kulturellen oder sozialen Herkunft scheitern.  Am Anfang steht die gute frühkindliche Bildung, die eindeutig die Chancengleichheit erhöht. Die Qualitätsentwicklung sowie die finanzielle und personelle Ausstattung sind genauso wichtig wie ein längerfristiges Ziel einer durchgängig kostenfreien Kinderbetreuung auch in Krippe und Hort.  
Ebenfalls bieten Ganztagsschulen einen großen Raum für diese Entwicklungsmöglichkeiten. Der Ganztagsausbau der Grund- und der weiterführenden Schulen muss daher schneller vorangetrieben werden. 
Unsere Schulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Bildungschancen der Kinder aus bildungsfernen Familien und zur Integration von neu zugewanderten Schüler:innen.  Die Stadt Osnabrück als Schulträger bietet im Vergleich zu anderen Städten viele unterstützende Maßnahmen an, um Kommunikation und Förderung zu gewährleisten. Diese Maßnahmen müssen unbedingt fortgeführt und weiter ausgebaut werden.  Schulen an Standorten mit einem hohen Anteil benachteiligter Schüler:innen brauchen eine bessere Ausstattung, damit die Integration bzw. Inklusion  gut gelingen kann. Nur durch gute Bildung haben alle Kinder Chancen in der Gesellschaft. An dieser Stelle sind andere Professionen innerhalb der Schule sowie im außerschulischen Bereich sehr wichtig. Kooperationen müssen sinnvoll und unbürokratisch genutzt werden, um Familien und Heranwachsende zu unterstützen.
Gleichzeitig werden Kinder und Jugendliche durch Programme wie „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und „ Demokratisch gestalten“ an die Demokratie herangeführt. Im Jugendparlament und in Projekten wie „Kommunalpolitik in der Schule“ können eigene Ideen, eigene Wirksamkeit und demokratische Prozesse erlebt werden. Diese Projekte sind unterstützenswert und weiter ausbaufähig.

Termine

Projektgruppe Grünflächen und Ernährung

wir kehren zurück aus der Coronapause, treffen uns digital und planen für ein Frühlingsfest im April

 Arbeitsgruppensitzung
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Treffen der Projektgruppe "Soziale Stadt Schinkel"

Wir laden alle interessierten Menschen, ob Schinkelaner*innen oder nicht, ob GRÜNE Mitglieder oder nicht, ein mit dabei zu sein.

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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Stadtverband Osnabrück

Kontakt:

Große Straße 55
49074 Osnabrück
Tel: 0541/24550
Mail: partei@remove-this.gruene-os.de

Sprechzeiten:

Mo bis Do 9 – 13 Uhr

und Mi 15 – 18 Uhr

Filiz Polat, MdB

Für Osnabrück im Bundestag

Volker Bajus, MdL

Für Osnabrück im Landtag

Bankverbindung:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Osnabrück
Volksbank Osnabrück
IBAN: DE64 2659 0025 0310 6209 00
BIC: GENODEF1OSV